Tipp 4 - Brennweite
Die Brennweite wird in Millimetern gemessen und ist auf jedem Objektiv angegeben.
Sie gibt an, wie der fotografierte Ausschnitt aus vergrössert oder verkleinert wird.
Bei kleiner Brennweite ist auf dem Foto mehr zu sehen als bei einer großen Brennweite.
Daher nennt man sie auch Weitwinkel. Das wird z.B. benutzt um weite Landschaften zu fotografieren.
Da dabei aber leichte Verzerrungen entstehen, was man sehr gut erkennt, wenn man z.B. eine Nahaufnahme
mit einem Weitwinkelobjektiv macht, benutzt man sie ausschliesslich für diesen Zweck.
Bei großer Brennweite spricht man von Tele. Ähnlich einem Fernglas holt
das Tele Objekte näher heran, zeigt dafür gegenüber dem Weitwinkel aber auch
nur einen kleineren Ausschnitt.
Das menschliche Auge hat eine Brennweite von in etwa 50 mm.
Objektive unterscheiden sich nicht nur durch die Brennweite, sondern
auch durch die Lichtstärke, d. h. die maximale Blendenöffnung. Ein
Objektiv, dessen größte Blendenöffnung 2 ist, hat mehr Lichtstärke als eins,
dessen größte Blendenöffnung 2,8 hat, und kann deshalb bei entsprechend
schlechteren Lichtverhältnissen noch richtig belichten.
|